Was ist „Philosophische Praxis“?

„Was ist …?“ zu fragen – ist bereits eine altbewährte philosophische Praxis. „Was ist der Mensch?“ – ist die Grundfrage der philosophischen Anthropologie. „Wie soll ich mein Leben richtig (wahlweise: gut, authentisch, freiheitlich, gesund, glücklich, vernünftig, ein hohes Alter erreichend) führen?“ –  ist der fragende Beginn der Lebenskunstphilosophie.

Unter „Philosophischer Praxis“ wird seit den achtziger Jahren der alten Bundesrepublik ein neues Berufsfeld des akademisch ausgebildeten Philosophen verstanden. Unser Praxisverständnis nährt sich von den traditionellen Lebenskunst-Philosophien aus Asien und Europa und von der Philosophie des Übens. 

Neben der Beschäftigung mit den „fremden“ asiatisch-philosophischen Wurzeln des Qigong und Taijis (Daoismus, Konfuzianismus, Buddhismus) interessieren uns natürlich auch die „eigenen“ europäischen Klassiker der Lebenskunst von der Antike bis zur Moderne. Wir lesen, studieren und reflektieren leidenschaftlich gern und vertiefen Gelesenes gemeinschaftlich in Gesprächscafes, in Workshops, interkulturellen Projekten oder bei Diskussionsrunden zu verschiedensten Anlässen.

Außerdem gehören zu unseren regelmäßigen Meditationsangeboten sowohl philosophische Impulse zum Inne-Halten und Nach-Denken als auch das „Sitzen und Vergessen“ (ZuoWang).

Für wen? Für Dich,

der sucht, denkt, schreibt, liest, redet, irrt, schweigt, Muße treibt, liebt, sinniert, übt, vergisst, desillussioniert … selbstverständlich fragwürdig.

 

 

 

Alltägliche Praxis

„… wenn das Üben vom Müssen zum Wollen wird …“

Zur Vertiefung und Pflege: 

  • Qigong Training u. Stille-Meditation, Lesen Sie mehr …
  • ZaZen Übungspraxis, Lesen Sie mehr …
  • „Ideenwerkstatt für Erwerbs-, Geld- u. Glückssuchende“ Lesen Sie mehr …

Einstieg jederzeit möglich.